GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Hoch die Internationale Solidarität!

Meinung Von Anita Kainz

Fast jeden Tag gibt es von sogenannten „Fachleuten“ aus Industriellenvereinigung oder Wirtschaftskammer Angriffe auf die gesetzlichen und kollektivvertraglichen Rechte der ArbeitnehmerInnen.

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Wirtschaftsbund-Lob für flexiblen ÖGB?

Meinung Von Oliver Jonischkeit

Über hundert Persönlichkeiten forderten kürzlich in einem offenen Brief an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland, sich für eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich einzusetzen.

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Spekulieren geht über Studieren

Meinung Von Lutz Holzinger

Der Wunsch aus Dreck Gold zu machen, beseelt die Menschheit seit jeher. Für die Verwalter öffentlicher Haushalte, die – politisch unkorrekt auf Wienerisch – notorisch neger sind, dürfte es sich ebenfalls um einen erhebenden Gedanken handeln. Leider ist das entsprechende chemische Verfahren bisher nicht erfunden worden. Und alles, was nach einer Lösung des Problems aussieht, erweist sich als Holzweg.

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Dauerthema Arbeitszeit

Meinung Von Franz Grün

Zum dreißigsten Mal jährt sich der beinahe einstimmige Beschluss beim ÖGB-Kongress wonach sich der ÖGB und seine Spitzenfunktionäre verpflichten alles in ihrer Macht mögliche zu versuchen eine gesetzliche Arbeitszeit von 35 Stunden zu erwirken.

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Über Produktivität und Missbrauch

Meinung Von Leo Furtlehner

„Die Produktivität ist im Sinkflug“ droht die oö Wirtschaftskammer mit dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Schuld sind angeblich zu hohe Arbeitskosten und die „arbeitsplatzfeindlichen Lohnnebenkosten“. Dass letztere nur ein Teil der gesamten Arbeitskosten sind und Österreich dabei keineswegs Europameister ist, wird schamvoll unterschlagen.

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Geiz ist ungeil

Meinung Von Thomas Erlach

Die öffentliche Hand als Geldgeber führt seit mehr als zehn Jahren einen Kampf gegen die Beschäftigten im Sozialbereich. Bei stagnierenden Budgets muss jedes Jahr mehr Leistung erbracht werden.

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Wer einmal lügt...

Meinung Von Josef Stingl

Deutschlands Kanzlerin Merkel (CDU) meinte bei einem Gipfeltreffen der Euro-Länder, die Entwicklung der Produktivität und der Löhne über viele Jahre habe zu Fehlentwicklungen geführt.

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Die Bank als Räuber

Meinung Von Leo Furtlehner

Schon 1931 hat Bertolt Brecht in der „Dreigroschenoper“ treffend formuliert: „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“.

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Auslaufmodell oder Chance?

Meinung Von Karin Antlanger

Einen Artikel schreiben geht leicht von der Hand, wenn man inhaltlich zum Thema sattelfest ist. Kein Problem, dachte ich, als ich von der Redaktion zum Thema ÖGB angefragt wurde.

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Amazon – was nun?

Meinung Von Franz Grün

Amazon gibt nach der im ARD ausgestrahlten Reportage „Ausgeliefert – Leiharbeiter bei Amazon“ zu: Es ist uns eindeutig nicht gelungen, die Einhaltung unserer hohen Standards zu gewährleisten. Auch wenn sich der Internethändler von den in der Reportage genannten Vertragspartnern getrennt hat seien die Probleme nicht gelöst, so ein Sekretär der deutschen Gewerkschaft ver.di.

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Leitls Dogmen und die Fakten

MeinungDer Papst ist zurückgetreten, die Dogmen werden bleiben. Nicht nur in der katholischen Kirche, auch WKO-Chef Leitl hat kürzlich drei Dogmen verkündet, die da lauten: 1. Eine gesunde Wirtschaft ist der beste Schutz vor politischem Extremismus. 2. Sozialpartnerschaft statt Klassenkampf vermeidet die Eskalationsspirale. 3. Wir brauchen eine gefestigte und bei den Bürgern legitimierte Demokratie.

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Energie gerecht verteilen

Meinung Von Gerlinde Grünn

Viele Menschen müssen auch heuer in ihren Wohnungen frieren. Rund drei Prozent der Bevölkerung kann es sich nicht leisten ihre Wohnungen im Winter warm zu halten. Energiearmut ist zum Thema geworden. Armutskonferenz und Arbeiterkammer appellieren an die Politik hier endlich tätig zu werden.

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Für Banken und Konzerne

Meinung Von Oliver Jonischkeit

Aus dem „Jahreswachstumsbericht 2013“, erstellt von der Europäischen Kommission, geht klar hervor, welche Interessen von diesem Gremium nach wie vor vertreten werden – es sind nicht jene der Beschäftigten und Arbeitslosen sondern jene der Banken und Konzerne.

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Ein Ablauf wie im Film…

Meinung Von Heike Fischer

…das sind meine Eindrücke von der ersten Globalrunde im Sozialbereich. Soziale Arbeit ist mehr wert, vor allem mehr wert als derzeit dafür gesellschaftlich aufgewendet wird. Sie benötigt entsprechende Arbeitsbedingungen und muss entsprechend bezahlt werden.

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30 Stundenwoche und der ÖGB

Meinung Von Oliver Jonischkeit,
GLB-Bundessekretär

Über hundert Persönlichkeiten forderten kürzlich in einem offenen Brief an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland, sich für eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich einzusetzen.

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Politische und sonstige Nullen

Meinung Von Leo Furtlehner

Wer als FSG-GewerkschafterIn solche Parteifreunde hat braucht keine Feinde mehr: Salzburgs SPÖ-Bürgermeister Schaden blockiert eine Gehaltserhöhung für die KindergärtnerInnen, obwohl das Land dafür bereits 360.000 Euro und die Gemeinden 500.000 Euro budgetiert haben.

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Anstatt einer Horoskopseite

Meinung Von Karin Antlanger

Auch dieses Jahr werden uns alle Parteien anlässlich des Internationalen Frauentages versichern, dass sie die Anliegen der Frauen ernst nehmen, dass Frauen Großartiges leisten aber die Gleichberechtigung halt leider noch immer nicht wirklich hergestellt ist.

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Altersarmut als Perspektive?

Meinung Von Lilian Stadler

Als „Solidaropfer zum Stabilitätspaket“ hatten die Präsidenten des Seniorenrates, Khol und Blecha, im vorauseilenden sozialpartnerschaftlichen Gehorsam bei den Verhandlungen für die Pensionsanpassung 2013 großzügig auf ein Prozent der statistisch ausgewiesenen Inflationsrate verzichtet und auch gleich für das nächste Jahr um 0,8 Prozentpunkte weniger vorgeschlagen.

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Gegen Sexismus in der Lehre auflehnen

Meinung Das Alltagsleben eines Lehrlings ist ohnehin meistens sehr hart. Es gibt nicht viele Rechte und selbst die wenigen vorhandenen werden oft mit Füßen getreten. Der gelockerte Kündigungsschutz erschwert es den Jugendlichen zusätzlich, sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu wehren.

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Radikale Arbeitszeitverkürzung mit vollem Ausgleich statt erzwungener Teilzeit

Meinung Von Anne Rieger

Fast jede zweite Frau arbeitet Teilzeit (46 Prozent), viele davon nicht freiwillig, sondern „weil es einfach nicht anders geht“. Teilzeit ist Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich, geht also voll zu Lasten der Beschäftigten. Von 1995 bis 2011 hat sich die Arbeit in Teilzeit fast verdoppelt. 1995 arbeiten vier von zehn Frauen mit Kindern bis 15 Jahre in Teilzeit – 2011 sind es sieben von zehn Frauen.

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„Wir Freiberufler aller Sparten, schickt uns die Millionen...“

Meinung... hat Wolfgang Ambros in seinem Titel „Telefongeld“ 1991 geschrieben. Heute, 2013, sieht die Welt anders aus. Nicht einmal 12.000 Euro haben Selbstständige im vorletzten Jahr durchschnittlich verdient, das waren weniger als tausend Euro im Monat. Und das betrifft laut Statistik Austria aktuell 482.600 Personen, deren Anzahl permanent steigt. So waren es z. B. 2011 um 7.200 Menschen mehr als im Jahr davor.

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90 Jahre Mietrecht – Ein Anlass zum Feiern?

Meinung Von Anneliese Schedlberger

Das Mietrechtsgesetz (MRG) ist 30, das Mietrecht in Österreich ist bereits 90 Jahre alt. Im Jahr 1922 trat das Mietengesetz in Kraft, das Mietzinsbeschränkungen festlegte und erstmals einen weitreichenden Kündigungsschutz enthielt. Das war für damalige Zeiten ein großer Fortschritt.

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Weg mit dem Heer – gebt endlich Frieden

Meinung Von Rosalia Krenn

Dies ist ein Zitat, welches einst ein Transparent als Aufschrift trug, um eine Angelobung im öffentlichen Raum aus pazifistischer Sicht heraus zu umrahmen.

Wer sich mit Pazifismus und Antimilitarismus auseinandersetzt, kann sich über die im Jänner stattgefundene Volksbefragung zur Organisationsstruktur des Militärs kaum hinwegsetzen. Ich möchte einige Gedanken in Kürze zusammenfassen.

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Wie sozial ist der Sozialbereich?

Meinung Von Christian Seidl

Für die Medien sind Einsparungen Sozialbereich ein gefundenes Fressen. Das Land Steiermark verkündet alljährlich, meist zur gleichen Zeit im Oktober/November, dass es zu Kürzungen diverser Leistungen kommen wird. Schnell wird, zum Glück, protestiert.

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Frauenenquete Körper-Politiken

Meinung Von Bärbel Mende-Danneberg

Die zweite Frauenenquete, von der Plattform 20000frauen gemeinsam mit dem Frauenministerium organisiert, machte neue Dimensionen von Herrschaft über Frauenkörper sichtbar und formulierte feministische Positionen.

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Der Kampf um Gleichberechtigung – eine unendliche Geschichte?

Meinung Von Anita Kainz

Am 19. März 1911 gingen 20.000 Frauen (und Männer) zum ersten Mal für Frauenrechte auf die Wiener Ringstraße. Es wurde gefordert: Frauenwahlrecht, Frieden, Acht-Stunden-Tag, Mutter- und Kinderschutz, Senkung der Lebensmittelpreise, Einführung der Sozialversicherung, Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

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Hundstorfer fährt über die Betroffenen drüber

Meinung Von Martin Mair, Verein Aktive Arbeitslose

Heute wurde im Nationalrat die Regierungsvorlage zur „Reform“ der Invaliditätspension beschlossen. Obwohl der Begutachtungsentwurf zahlreiche Kritik erntete, hat die Regierung nur wenige Einwände berücksichtigt und führt das patriachale Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche fortgeführt. Für viele Betroffene bedeutet Minister Hundstorfers Reform massive Verschlechterung und für die Gesellschaft hohe indirekte Kosten.

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Im Sumpf der Korruption

Meinung Von Leo Furtlehner

Wie ein öffentliches Unternehmen im Sumpf der Privatisierung versinkt zeigt anschaulich das Beispiel Telekom.

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Morgenluft für Privatisierer

Meinung Von Leo Furtlehner

Mit der Verstaatlichtenkrise von 1986 setzte auch in Österreich ein umfassender Privatisierungsprozeß ein. Heute ist die ehemalige Verstaatlichte durchwegs privatisiert, nur mehr kleine Restbestände werden von der ÖIAG verwaltet oder befinden sich im direkten Eigentum des Bundes.

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„Alle Räder stehen still…

Meinung Von Josef Stingl

…wenn mein starker Arm es will!“ So beschreiben sich Gewerkschaften gerne. In Österreich könnte man aber fast glauben, dass beim ÖGB und seinen Gewerkschaften der „starke Arm“ ermüdet, verstaucht oder gar gebrochen ist.

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