Kuba ist nicht alleine!

Eine immer stärker werdende Solidarität nach dem Sieg der kubanischen Revolution am 1. Jänner 1959 sowie die Ermordung Che Guevaras im Jahr 1967 haben Persönlichkeiten aus Politik und Kultur dazu bewogen, den Verein Österreichisch-Kubanische Gesellschaft (ÖKG) am 2. April 1969 in Wien zu gründen.

Hermann Pernersdorfer, Vorsitzender der ÖsterreichischKubanischen Gesellschaft

Zweck der überparteilichen Gesellschaft ist die Förderung der freundschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem österreichischen und dem kubanischen Volk. Ziel ist, der verzerrten Darstellung Kubas in den hiesigen Massenmedien mit Information zu begegnen. Die Zeitschrift „CUBA SI“, eine Website, unser Newsletter „Noticias“, Regionalgruppen in mehreren Bundesländern, Veranstaltungen und Kundgebungen, Havanna Club-Abende in Wien, die Organisation von Brigaden in Kuba, facebook u.a.m. stehen dafür zur Verfügung.

Der Zerfall der Sowjetunion und des RGW haben durch den Wegfall von 82 Prozent des Außenhandels zu einer starken wirtschaftlichen Krise in Kuba geführt. Deshalb entstand neben der politischen Solidarität in den 1990er-Jahren auch die Projektförderung.

Die seit 65 Jahre andauernde Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba wird laufend verschärft. Das erklärte Ziel der aktuellen US Administration, eine umanitäre Katastrophe in Kuba herbeizuführen, hat zur größten Krise seit dem Sieg der Revolution in Kuba geführt. Kuba braucht mehr denn je unsere solidarische Unterstützung.

Die ÖKG fördert derzeit, aufgrund der Energieknappheit durch die Verschärfung der US-Blockade gegen Kuba, hauptsächlich Photovoltaik-Projekte im Gesundheitsbereich. Wir sammeln Spenden, die von Expert:innen von mediCuba-Europa in Kuba umgesetzt werden. Wir haben etwa 500 Mitglieder, die den laufenden Betrieb finanzieren, deshalb kommen 100 Prozent der Spenden den Projekten in Kuba zugute.

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