Nein zu Nulllohnrunden!
Der ÖGB spricht sich deutlich gegen Nulllohnrunden aus. Er verweist bei seiner Abfuhr auf die negativen Folgen fürs Staatsbudget: Allein 2024 wären dem Fiskus bei einer Nulllohnrunde rund 4,11 Milliarden Euro an Lohn- und Mehrwertsteuereinnahmen entgangen. Abzüglich der Einsparungen bei den Staatsbediensteten wäre ein negativer Budgeteffekt von 1,65 Milliarden Euro geblieben. Außerdem hat der niedrigere Konsum unerfreuliche Auswirkungen aufs Wirtschaftswachstum.
So positiv die Reaktion des ÖGB ist, müssen gleichzeitig die KV-Abschlüsse der Frühjahrs-Lohnrunde kritisiert werden. Fast alle bewegen sich knapp über, manche sogar etwas unter der rollierenden Inflationsrate. Das bedeutet vor allem bei den unteren Einkommen einen satten Realeinkommensverlust mit unerfreulichen Auswirkungen für die Kolleg:innen, die Kaufkraft, das Budget und das Wirtschaftswachstum. (Red)
(Foto: Christian Dubovan/unsplash)
Weitere Beiträge
25 Jahre Sonntagsallianz
Seit 25 Jahren engagiert sich diese Allianz dafür, den freien Sonntag zu schützen und zu stärken, anstatt ihn zu untergraben,...
Umverteilung jetzt
Beim heurigen Volksstimmefest fand im Zentrum Arbeitswelt eine spannende Diskussion des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) zum Thema „Verteilung und Gerechtigkeit“ statt....
Höhere Löhne und Arbeitszeitverkürzung!
In zwei großen Branchen gibt es heuer keine Herbstlohnrunde – die Beschäftigten der Metallindustrie müssen dank eines „Krisenabschlusses“ mit zweijähriger...
GLB-Bundeskonferenz 2026 in Linz
Impuls für kämpferische Gewerkschaftspolitik Mit großer Beteiligung aus acht Bundesländern fand am 17. Oktober 2026 in Linz unter dem Motto...
Entgelt bei Firmenpleiten sichern
Wer in Folge einer Firmenpleite seinen Job verliert, hat es ohnehin schwer genug. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten dauert es...
Teilzeit ist kein Lifestyle
Neue Daten zeigen, dass 51 Prozent der Frauen in Österreich in Teilzeit arbeiten und zusätzlich unbezahlte Care-Arbeit leisten. Oft geschieht...
